Schwimmbäder, Hotel & Camping, Freibäder

Vorzüge der biologischen Variante

Draußen gebadet werden kann im Norden Europas leider meist nur wenige Monate. Außerhalb der Badesaison müssen die Schwimmbecken gechlorter Anlagen entleert werden und sind für den Rest des Jahres nicht mehr zu gebrauchen. Derart leer und verwaist stellen sie auch optisch nicht gerade eine Augenweide dar. Das ist vor allem bei Hotels und Pensionen ein Problem, denn schöne Gartenanlagen zu jeder Jahreszeit sind absolut unerlässlich, wenn man sich gegen die zum Teil harte Konkurrenz im Gastgewerbe behaupten möchte. Als ideale Alternative zu den herkömmlichen, gechlorten Außenbecken bieten sich auch hier Schwimm- und Badeteiche oder biologisch gereinigte Naturpools an. Die Bepflanzung des Aufbereitungsbereiches dieser Anlagen macht sie das ganze Jahr über zum Highlight eines jeden Gartens – denn die Natur zu genießen hat bei den Gästen immer Saison!

Attraktive Alternative für Gäste und Betreiber

Während der Sommermonate steht die biologische Variante den chemisch gereinigten Anlagen sowieso in nichts nach. Im Gegenteil: Durch den Verzicht auf chemische Aufbereitungsmittel ist der Schwimmteich sowohl für die Gäste, als auch für den Betreiber, eher die attraktivere Alternative. Während nämlich die Gäste das Bad in unbelastetem, weichem und glasklaren Wasser genießen, spart der Betreiber bares Geld. Denn Kosten für teure chemische Wasseraufbereitungsprodukte entfallen komplett. Da das Wasser bei den biologisch gereinigten Anlagen in einem ständigen Kreislauf fließt, reduzieren sich auch die Ausgaben für Abwasser und Frischwassernachspeisung. Das ökologische System hält dabei auch enormen Belastungen – wie z. B. einer hohen Anzahl an Nutzern oder lang andauernden Hitzeperioden – leicht stand. Genau wie bei konventionellen Anlagen können zusätzlich Rutsch- oder Sprunganlagen, diverse Wasserspielgeräte, Massagedüsen, Schwallduschen, etc. mit integriert werden, um die Attraktivität noch zu erhöhen.

Vielfältige Nutzung möglich

Auch Winternutzung kein Problem

Auch im Winter lässt sich die biologische Anlage noch effektiv nutzen: Sobald die Wasserflächen zugefroren sind, kann man dort Schlittschuhlaufen, Eishockey spielen oder Eisstock schießen.

Auf den öffentlichen Bereich zugeschnitten

Da die Anlagen für Hotel, Camping & Wellness durch die höhere Anzahl der Nutzer natürlich stärker beansprucht werden, empfehlen sich hier die Bauweisen BioNova® Vario bzw. BioNova® Pool. Diese Bauweisen sind auch für den öffentlichen Bereich gut geeignet. Hier werden dem Schwimmteichbauer außerdem auch beim Design sehr viel mehr Möglichkeiten eingeräumt, so dass die biologische Schwimmanlage an das Gesamtkonzept des Betriebes angepasst werden kann.

BioNova® Großanlage als clevere Alternative für marode Freibäder

Etliche Freibäder in Europa weisen einen großen Sanierungsbedarf auf. Als Alternative zur gechlorten Anlage ist mittlerweile das biologisch aufbereitete Freibad in aller Munde. Doch stellt es eine echte Alternative zur konventionellen Badewasseraufbereitung mit Chlor dar und kann es die Attraktivität des Freibades eventuell sogar erhöhen?

Im Gegensatz zu natürlichen Gewässern, sind Freibäder mit biologischer Aufbereitung künstlich angelegte, gegen den Untergrund abgedichtete Becken. Der Nutzungsbereich, der den Besuchern zum Schwimmen und Baden zur Verfügung steht, bleibt komplett unbepflanzt. Das Badewasser wird im Kreislauf über den Aufbereitungsbereich geführt. Dieser erledigt den Hauptteil der Badewasseraufbereitung und besteht aus einem bepflanzten Bodenfilter (BioNova® Vario Bauweise – komplett ausgelagerte Regeneration)

Ein Freibad mit biologischer Aufbereitung kann grundsätzlich für alle wassersportlichen Aktivitäten genutzt werden. Natürlich können auch zusätzliche Attraktionen, die man auch aus den gechlorten Spaßbädern kennt, installiert werden. Meist werden Rutschen in allen erdenklichen Variationen, Sprungfelsen oder Sprungtürme, Lianen, Climbing Walls, Schwall- und Massagedüsen oder Wasserspielgeräte für Kleinkinder installiert. Auch kleine Grotten für Erholungssuchende sind oft im Einsatz.Zur Dimensionierung der Größe des Wasseraufbereitungsbereiches wird eine Nennbesucherzahl pro Tag festgelegt. Diese Nennbesucherzahl basiert auf tatsächlichen Besucherströmen oder einer Prognose dieser für das künftige Bad. Spitzen im Tagesgang können somit durch die besucherarme Zeit, insbesondere die Nacht, aufgefangen werden. Zusätzlich sind Überschreitungen der Nennbesucherzahl an Einzeltagen zulässig, sofern die Keimzahlen unter ihren Grenzwerten liegen.

Investitionskosten

Nach unseren Berechnungen und Erfahrungen sind die Investitionskosten für ein biologisches Freibad günstiger, als für ein konventionelles Freibad. Der Kostenunterschied liegt zumeist in der Notwendigkeit von neuen Filtergebäuden für chemische Bäder, da in den alten Gebäuden zuwenig Platz für neue Filteranlagen vorhanden ist. Von einer „Billiglösung“, wie es am Beginn der Entwicklung gegolten hat, kann aber nicht mehr gesprochen werden.

Betriebskosten

Beim klassischen Freibad verursachen die diversen technischen Apparate wie Filter, Pumpen, Messstationen und Dosiersysteme regelmäßige Wartungs- und Unterhaltsarbeiten mit den entsprechenden Kosten für Ersatzteile, Serviceverträge und Personal. Der Gehalt an freiem und gebundenem Chlor wird zweimal täglich mit einem einfachen Analyse-Kit bestimmt. Die Keimzahlen müssen vom Betrieb nicht bestimmt werden. Beim biologischen Freibad entfällt ein großer Teil dieser Wartungskosten. Es verbleiben im wesentlichen die Kosten für die Umwälzpumpen und eine bescheidene Messtechnik. Dagegen wächst der Personalaufwand, vor allem für Reinigungs- und Gartenarbeiten. Um zu vermeiden, dass Badegäste ausgleiten oder stürzen, muss der Beckenboden insbesondere im Einstiegsbereich und bei geringer Wassertiefe (bis 1.80 m) vom glitschigen Biofilm befreit werden. Diese Reinigung erfolgt mit Bürsten und Reinigungsrobotern. Auch der Aufbereitungsbereich verlangt nach einer regelmäßigen Pflege. Die vorgesehen Pflanzenarten müssen zurückgeschnitten und der Fremdbewuchs muss mechanisch entfernt werden. Die 14-tägige Bestimmung der Keimzahlen wird in der Praxis wohl an ein externes Labor delegiert, dessen Kosten zumindest Erwähnung verdienen.

Häufig gestellte Fragen

Wie ist es mit der Pflege?

Tiere am Teich