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Holz am Teich - Tipps und Tricks für den richtigen Einsatz

Holz wird am Teich sehr gern eingesetzt. Egal ob für den Steg, eine Brücke, den Beckenrand, die Einstiegsleiter oder eine Sonnenterrasse - der Baustoff ist aus dem Schwimmteichbau nicht wegzudenken. Doch das Material hat auch seine Tücken. Wenn man an der Qualität spart oder das Holz nicht fachgerecht verarbeitet wird, währt die Freude daran oft nicht lange. Wir haben Ihnen deshalb nachfolgend die wichtigsten Informationen zum Thema "Holz am Teich" zusammengestellt.

Holz am Schwimmteich - Klassifizierungen

Zunächst einmal sollte man wissen, dass die einzelnen Holzarten in verschiedene Resistenzklassen eingeteilt werden (siehe Tabelle unten). Daraus kann man grob den Verwendungszweck des Holzes ablesen. So steht 1 für sehr dauerhaft, 2 für dauerhaft, 3 für mäßig dauerhaft, 4 für wenig dauerhaft und 5 für nicht dauerhaft. Diese ungefähren Angaben beziehen sich jedoch nur auf das Kernholz. Das Splintholz ist nie dauerhaft! Ein Blick auf die verschiedenen Gebrauchsklassen lässt dann weitere Schlüsse über das Verwendungsgebiet zu. So zählt z. B. das Holz der Western Red Cedar zu den dauerhaftesten Nadelhölzern überhaupt. Im Vergleich zu anderen Hölzern der Resistenzklasse 1 ist es auch überaus leicht und die BioNova® Teichbauer haben schon gute Erfahrungen mit dieser Holzart gemacht. Die dauerhafteste, heimische Holzart ist die Robinie. Sie stammt eigentlich aus dem Südosten Nordamerikas, wurde aber auch in Europa umfangreich aufgeforstet. Der einzige Makel dieses Holzes ist, dass auf Grund der astfreien Länge von nur ca. 4 - 6 Metern und dem oft unregelmäßigen Wuchs, oft nur kurze, relativ schmale Dielen zur Verfügung stehen. Ebenfalls dauerhaft einzustufen ist das Holz der einheimischen Eiche. Beide Holzarten sind in Resistenzklasse 2 einzuordnen. Seit einigen Jahren wird auch Bangkirai sehr gerne im Außenbereich eingesetzt. Das Tropenholz der Resistenzklasse 2 ist auch sehr gut für den Einsatz am Schwimmteich geeignet. Die im Holz auftretenden "Pinholes" (Fraßgänge kleiner Insekten) entsprechen jedoch nicht jedermanns Geschmack. Das Holz neigt auch zum "ausbluten", d.h., dass im Holz enthaltene Inhaltsstoffe bei Niederschlag ausgewaschen werden und dadurch auch angrenzende Bauteile verschmutzen können. Auch die Qualität des angebotenen Bangkirai- Holzes sinkt mit steigender Nachfrage immer mehr. Wie sie aus der Tabelle oben ersehen können, gilt das Holz der einheimischen Fichten, Tannen, Lärchen oder Kiefern als eher wenig dauerhaft. Die Europäischen Lärche wird trotzdem relativ häufig verbaut, da sie in Relation zu den Harthölzern aus Übersee, äußerst preisgünstig ist. Trotzdem sollte man das Lärchenholz im Außenbereich unbehandelt nur bis Gebrauchsklasse 3 einsetzen, also ohne direkten Erd- oder Wasserkontakt, z. B. für überdeckte Terrassen. Das Gleiche gilt auch für die Sibirische Lärche.

Thermoholz als Alternative?

Sicherlich haben auch Sie auf der Suche nach dem richtigen Holz für den Außenbereich schon einmal etwas von "Thermoholz" gehört. Das ist die landläufige Bezeichnung für "thermally modified timber", was soviel bedeutet wie: thermisch modifiziertes Holz (Abk. TMT). Um den Baustoff thermisch zu modifizieren, wird er für bis zu 50 Stunden, unter Sauerstoffreduktion, Temperaturen von 160 - 250 C° ausgesetzt. Dabei kommt es zu physikalischen und chemischen Veränderungen im Holz. Die Auswirkungen dieser Behandlung sind wie folgt: Das Schwind- bzw. Quellmaß kann dadurch um bis zu 70 % reduziert werden - das Holz bleibt formstabil. Die Resistenzklasse erhöht sich gegenüber dem unbehandelten Holz. Der Baustoff ist weniger anfällig für Pilze und auch Insekten können weniger Schaden anrichten. Das Holz weist nicht nur an der Oberfläche, sondern durchgehend eine dunklere (nuss- bis schokoladenbraun) Färbung auf, als im Naturbelassenen Originalzustand. Dadurch haben auch die Schnittkanten immer dieselbe Farbe, wie der Rest. Der Farbton ist jedoch nicht lichtecht und kann - genauso wie unbehandeltes Holz - vergrauen. Vorsicht ist jedoch geboten bei der Tragfähigkeit. Da das Holz durch die Behandlung eine verringerte Tragfähigkeit aufweist, darf es nicht für statisch tragende Bauteile verwendet werden. Bei der thermischen Modifizierung unterscheidet man verschiedene Verfahren. Diese unterscheiden sich je nach Anbieter. Man kann durchaus sagen, dass auf diese Weise behandeltes Holz eine attraktive Alternative zu tropischen Harthölzern darstellt. Die verwendeten Holzarten sind durchwegs heimisch und wurden nicht chemisch behandelt. Lesen Sie weiter: Holz-Verbund-Werkstoffe - Produkt in den Kinderschuhen
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Dipl. - Ing. Rainer Grafinger Neufeldstr. 9A 85232 Bergkirchen   Tel: +49(0)176-66492100  Email: info@bionova.de
Resistenzklassen Robinie 1 Western Red Cedar 1 Boubaril / Jatobá 1 - 2 Bangkirai 2 Eiche 2 Sibirische Lärche 3 - 4 Europäische Lärche 3 - 4 Douglasie 3 - 4 Fichte 4 Tanne 4
Gebrauchsklassen 0 - trockener Wohnbereich, keine statische Belastung 1 - Innenbauteile, statisch belastet 2 - Innenräume mit hoher Luftfeuchtigkeit 3 - Frei bewitterter Außenbereich ohne Erdkontakt 4 - In Kontakt mit Erde oder Wasser, ständig feucht
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